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Schluss mit dem Stigma rund um die psychische Gesundheit

  • baumgartneremily
  • 20. März
  • 1 Min. Lesezeit

Ich bin derzeit in Villars-sur-Glâne wegen einer depressiven Phase mit negativen und selbstmörderischen Gedanken stationär behandelt. Mit nur 25 Jahren habe ich bereits ein Burn-out durchgemacht und wurde dreimal stationär behandelt.


Ich habe also einige Erfahrungen im Bereich der psychischen Gesundheit. Keine theoretischen, sondern persönliche Erfahrungen, die ich heute, am 10. Oktober 2025, dem Weltgesundheitstag für psychische Gesundheit, mit Ihnen teilen möchte.


Ich bin an diesem Punkt angelangt, weil ich mich nicht um meine psychische Gesundheit gekümmert habe. Ich lebte mit meinen Selbstmordgedanken, als wäre das normal. Man muss sagen, dass dieses Thema stark tabuisiert ist. Das Unverständnis für meine Situation, gepaart mit persönlichen Schwierigkeiten, hat mich sehr tief in die Krise gestürzt. Ich bin neuroatypisch und trans, zwei Gruppen, die sehr anfällig für Depressionen sind. Hinzu kommen meine große Sensibilität und mein starkes Einfühlungsvermögen.


Die heutige Welt ist nicht nur ungeeignet, sondern geradezu feindselig gegenüber Minderheiten und Menschen, die aus dem Rahmen fallen. Für mich sind der allgegenwärtige Ableismus und die Transphobie zwei sehr wichtige Faktoren für meinen Zusammenbruch.


Ich hoffe, dass ich einige der Fesseln sprengen kann, die das Tabu rund um psychische Gesundheit aufrechterhalten.


Man muss sich nicht schämen, wenn es einem nicht so gut geht, wenn man depressiv oder neuroatisch ist oder an einer psychischen Erkrankung leidet.

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