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Eine neue Welt, Teil 2

  • baumgartneremily
  • 20. März
  • 1 Min. Lesezeit

Ich reiße mich aus meinen Gedanken, als ich vor meinem Wohnhaus ankomme, das früher einem großen Immobilienkonzern gehörte, der inzwischen nicht mehr existiert. Der Staat hat die Reichsten enteignet, um Sozialwohnungen zu schaffen. Diese Wohnung habe ich anlässlich meines Vorstellungsgesprächs in der Fabrik erhalten. Wir werden entsprechend unseren Bedürfnissen kostenlos untergebracht, und dafür bin ich sehr dankbar. Ich stelle das Fahrrad zu den anderen und gehe hinauf, um mein aktuelles Buch zu holen. Ich komme wieder herunter und nehme mir ein Fahrrad. Ich mache mich auf den Weg zum Park, wo ich in Ruhe mein Buch lesen werde. Ich fahre durch wunderschöne, grüne und ruhige Straßen, denn dort sind nur öffentliche Busse und Fahrräder erlaubt und, mit wenigen Ausnahmen, kleine Lieferwagen für Umzüge. Die Straße wird hauptsächlich von Fußgängern und Radfahrern genutzt, nur ein kleiner Teil ist für den öffentlichen Nahverkehr reserviert. Schließlich komme ich im Park an und suche mir eine freie Bank. Ich setze mich hin und lese mehrere Stunden lang in aller Ruhe, ohne unterbrochen oder gestört zu werden. Nach diesem herrlichen Moment stehe ich auf und gehe zurück zum Fahrradparkplatz; die Fahrräder sind elektrisch und laden sich auf, wenn sie nicht benutzt werden. Das Dach des Fahrradparkplatzes besteht aus Photovoltaikzellen, wie bei allen Einrichtungen, die über ein Dach verfügen. Dadurch erhalten wir grünen und kostengünstigen Strom, doch um den Launen des Wetters zu trotzen, sind weitere Anlagen erforderlich.

 
 
 

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