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Abbau des Service Public

  • baumgartneremily
  • 20. März
  • 1 Min. Lesezeit

Das Programm zur Sanierung der Staatsfinanzen wurde vom Staatsrat mit dem Ziel ins Leben gerufen, Einsparungen im Haushalt des Kantons Freiburg zu erzielen. Nun, da das PSKF dem Grossen Rat vorgelegt wird und erhebliche Haushaltskürzungen im öffentlichen Dienst mit sich bringt, hat PAF einen ersten Streik des Personals organisiert, um sich gegen dieses ungerechte Programm zu wehren. Von der Universität über die Hochschulen bis hin zum Spital, den Schulen, den Kindertagesstätten und vielen anderen Bereichen hat diese Mobilisierung gezeigt, dass sich der öffentliche Dienst nicht tatenlos abbauen lässt.


Ich habe diese Mobilisierung sowohl von außen beobachtet – da ich in der Privatwirtschaft arbeite – als auch von innen, als engagierte Aktivistin, junge Politikerin, aber vor allem als besorgte Bürgerin, die derzeit im Krankenhaus liegt.


Wir brauchen in der Tat ein Bildungswesen, das frei von jeglichem reaktionären und hasserfüllten Denken ist, aber auch ein System, das sich von neoliberalen und kapitalistischen Logiken emanzipiert hat. Bildung wie auch das Gesundheitswesen dürfen niemals dazu dienen, den Staat oder irgendein Unternehmen zu bereichern, sondern müssen der Bevölkerung dienen. Das kapitalistische Ziel – Gewinne zu erzielen – ist im Rahmen des öffentlichen Dienstes völlig fehl am Platz.


Die Gesundheit ist ein weiteres wichtiges Thema; wie bereits erwähnt, sollte sie niemals einer kapitalistischen Logik unterliegen. Das Wohlergehen der Patient*innen wie auch des Gesundheitspersonals muss Vorrang vor dem Profit haben. Durch meine Krankenhausaufenthalte im Freiburger Netzwerk für psychische Gesundheit hatte ich Gelegenheit, mir bewusst zu machen, wie wichtig die Millionen sind, die man einsparen will, und ich sage Ihnen: Sie sind für das reibungslose Funktionieren des Gesundheitswesens unverzichtbar!


NEIN zum PSKF

und

NEIN zum Abbau des Service Public

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